Vom 19-21.Juni 2004 hieß
es nun zum dritten Mal: Der Vierteltonner Hiddensee segelt rund
Hiddensee. Nicht an einem Tag, was sicherlich problemlos möglich
gewesen wäre, sondern in drei Etappen an drei
Tagen. Schließlich sollte neben dem sportlichem Segeln der
Spaß nicht zu kurz kommen.
Am Freitag abend ging es also los. Nach einer kurzen
Steuermannsbesprechung an der Nordmole des Dänholms starteten
um 18:30 Uhr 13 Vierteltonner vor den Toren der Hansestadt Stralsund
mit Ziel Neuendorf/Hiddensee.
Die Crews waren äußerst unterschiedlich
zusammengesetzt. Neben dem Einhand-Segler starteten
echte Regattafreaks und Familien-Crews.
Nach einer nur kurzen Startkreuz hatte sich die
erste Aufregung gelegt und bei leichten westlichen zogen die Yachten
wie an einer Perlenschnur gen Norden.
Insider des Reviers ließen keine Gelegenheit
aus, um die Distanz nach Neuendorf zu verkürzen. Die mit den
Tiefenlinien weniger vertrauten Yachten folgten ihnen mehr oder
weniger zurückhaltend. Bei leicht erhöhtem Wasserstand
ist letztendlich keiner irgentwo steckengeblieben.
Ziellinie war das erste Tonnenpaar des Hiddenseer
Hafens Neuendorf. Jeder merkte sich seinen Vorgänger
und Nachfolger und so war die Platzierung später leicht festzustellen.
Unsere Liegeplätze waren vom Veranstalter reserviert,
so daß es keinerlei Probleme gab. Es ist erstaunlich, wie
groß der Hafen von Neuendorf ist. Es hätten dieses mal
noch viele weitere Hiddensees Platz gehabt. Das abendliche Freibier
gehörte zum Programm und im Stimmung machen waren die Ribnitzer
Hiddensee-Crews nicht zu toppen.
Pünktlich sollte es am nächsten Tag weitergehen.
Trotz vorabendlichen Freibiers, Kälte und morgentlichem Regen.
Wettfahrtleiter Ingo Bandt ließ den ersten Dampfer, der zahlreiche
Touristen auf die Insel brachte, passieren und danach gab es einen
Start im Neuendorfer Hafenbecken. Und damit jeder
die Übersicht behalten konnte, blieb die Genua bis nach dem
Startschuß eingerollt. So kreuzten nun 13 Vierteltonner mit
den Aussichten auf eine wind- und schauerreiche Wettfahrt mehr oder
weniger gespannt im Hafenbecken umher.
Kurz nach dem Start bei halbem Wind zeigten sich
auch schon wie erwartet die ersten Spis. Die Manöver waren
bei den vorherrschenden Winden nicht gerade ein Kinderspiel und
so manch eine Yacht verzichtete zunächst auf derartige Turbulenzen.
Obwohl Rasmus den Himmel heftig verdunkelte, so daß sogar
drei Yachten freiwillig und eine unfreiwillig auf den "äußeren
Seeweg" verzichteten, wurde es letztendlich eine schnelle und
schöne Wettfahrt.
Kurz nach 14:00 Uhr machte die erste Yacht in Barhöft
fest. Die anderen folgten kurze Zeit später. In Barhöft
war Fete angesagt mit Live-Musik, Bier vom Fass und gegrilltem Schwein.
Die Stimmung war, wie schon im vorigen Jahr, grandios.
Am Sonntag ging es dann noch einmal aufs Wasser
für die kurze Rückfahrt von Barhöft nach
Stralsund. Dank südlicher Winde durfte zum Schluß
noch einmal heftig gekreuzt werden.
Anschließend Auswertung und Siegerehrung
auf dem Dänholm.
Fazit:
- eine schöne Veranstaltung,
- spannende Regatta,
- perfekte Organisation.
- Allen Hiddenseeseglern empfohlen.
Und
nächstes Jahr gibt es bestimmt wieder ein Vierteltonnertreffen.
- Wir freuen uns darauf !
Ergebnisse
Bilder